Die ING-DiBa hebt zum heutigen Tag Zinsen an. Die Anhebung betrifft sowohl Kredite als auch Geldanlagen. Das Bemerkenswerteste ist wohl, dass die Bank nach mehr als einem Jahr und einigen EZB-Leitzinserhöhungen den Zinssatz für das Tagesgeldkonto "Extra Konto" anhebt. Wer sein Geld treu bei der ING-DiBa trotz diverser Hochzinsangebote hat liegen lassen, wird allerdings nicht wirklich erfreut über die Zinsänderung sein. Der Zinssatz für steigt von 3,25 Prozent auf 3,50 Prozent.
Wer allerdings neues Geld auf das Extra Konto überweist, dem zahlt die Bank 5,00 Prozent Zinsen pro Jahr. Allerdings gilt diese Offerte nur bis zum Jahresende. In Anbetracht des fortgeschrittenen Jahres bedeutet dies eine Rendite von gerade einmal knapp 1,70 Prozent.
Ratenkredite und Dispokredit werden teurer
Bei den Krediten erhöht die ING-DiBa ebenfalls die Zinsen. Für den Ratenkredit werden nun 9,12 Prozent p.a. fällig und die Aktionskredite werden mit 8,19 Prozent p.a. berechnet. Der Zins für den Privatkredit steigt auf 8,30 Prozent. Beim Girokonto erhöhen sich Dispozins (jetzt 9,92 Prozent) und der Überziehungszins (jetzt 13,24 Prozent).
Gebühren beim Depot werden erhöht
Die Ordergebühren für das Wertpapierdepot hat die ING-DiBa ebenfalls erhöht. Die Änderung betrifft vor allem die Order per Brief oder Telefon. Hier werden fortan minimal 19,90 Euro (früher 14,90 Euro) und maximal 49,90 Euro (früher 39,90 Euro) fällig. Letzteres gilt auch für Onlineorders. Darüber hinaus hat die ING-DiBa einen Präsenzbörsenzuschlag eingeführt. Wer also Wertpapiere über andere Plattformen als XETRA, Scoach oder den Direkthandel kauft (etwa Börse Frankfurt, Düsseldorf etc.), muss künftig 2,50 Euro pro Transaktion zahlen.
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